



Ansprechpartner zum Thema ist das Sachgebiet Umweltschutz .
Telefonnummer: 089-960 900-191 oder -192
Allgemeine Informationen zum Thema finden Sie auf der Rückseite des Abfallkalenders 2009 / Abfallkalenders 2010, genauers zur Entsorung in unserem Abfalllexikon und in den Informationen zum Wertstoffhof.
Den Abfallkalender 2009 / Abfallkalender 2010, die Abfuhrgebiete für Bioabfall, Restmüll, den Gelben Sack können Sie hier einsehen.
In Ismaning gibt es sehr viele Container-Standplätze. Den vollständigen Überblick bekommen Sie hier. Und einer ist bestimmt auch gleich bei Ihnen um die Ecke.
Hier können Sie den Fahrplan des Giftmobils 2009 / Giftmobils 2010 abrufen. Dort erfahren Sie, was am Giftmobil abgegeben werden kann.

Splittreiches Kehrgut von Privatgrund (bis zu 20 Liter) kann am Wertstoffhof abgegeben werden. Größere Mengen werden nach Voranmeldung am Bauhof (Tel. Nr. 969 992-0) angenommen. Das gesammelte Kehrgut wird zusammen mit dem Kehrgut der Gemeinde in einer Spezialfirma gereinigt und kann dann nach einer Aufbereitung wieder verwendet werden. Auch aus Kostengründen ist Splitt am Wertstoffhof besser aufgehoben als in der Restmülltonne. Die Entsorgung über die Restmülltonne ist nämlich viermal teuerer als über den Wertstoffhof.
Nach Feierlichkeiten fallen immer wieder viele Kerzen- und Wachsreste an. Wir bieten Ihnen hierfür am gemeindlichen Wertstoffhof eine Sammelmöglichkeit.
Wir stellen diese Reste dann gemeinnützigen Einrichtungen zur Verfügung, die daraus wieder neue Kerzen fertigen. Nicht angenommen werden Gelkerzen, da diese nicht recyclingfähig sind.
Leere Laser- und Tintenkartuschen können Sie zur Sammelbox am Wertstoffhof bringen. Die leeren Kartuschen werden durch spezielle Firmen nach Typen sortiert, gereinigt, auf Fehler überprüft und wieder befüllt. So kehren die Leerkartuschen wieder in den Stoffkreislauf zurück. Die Kartuschen sollten, um andere Leermodule nicht zu verschmutzen, vor dem Einwurf in die Originalverpackungsfolie oder in eine andere Tüte verpackt werden.
Allein in Deutschland werden von etwa 120 Millionen Neukartuschen ca. 100 Millionen einfach weggeworfen, obwohl sie bei entsprechender Sammlung problemlos wieder befüllt werden könnten. Diese sog. "Refill-Patronen" schonen nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel des Verbrauchers, da sie in der Produktion weitaus kostengünstiger als Neukartuschen sind.
Am Ismaninger Wertstoffhof können alte CDs und CD-Hüllen (ohne Papiercover) abgegeben werden. Dort werden sie in einer speziellen Tonne gesammelt und anschließend einer sinnvollen Wiederverwertung zugeführt. Mit der Aufstellung dieser Sammeltonne soll vermieden werden, daß wertvolle Rohstoffe im Abfall landen.
Ausgelöst durch den CD-Boom, insbesondere im EDV-Bereich, fallen jährlich immer mehr alte CDs und damit erhebliche Mengen Wertstoffe an. Die CDs bestehen vorwiegend aus Polycarbonat (PC), einem hochwertigen Kunststoff, der für Bauteile in der Autoindustrie und für EDV-Hardware sehr begehrt ist. Bei der Wiederaufbereitung wird dieser Kunststoff zermahlen und zu einem Regenerat verarbeitet. Aus diesem Regenerat werden im Fahrzeugbau z.B. Stoßstangen, Frontpartien und Innenausstattungen gefertigt, im EDV-Bereich werden daraus Gehäuse für Computer und Drucker hergestellt. Aus den CD-Hüllen wird Polystyrol gewonnen, ein Recycling-Kunststoff, der ebenfalls vielseitig verwendbar ist. CD-Hüllen, die noch einwandfrei sind, gelangen ein zweites Mal in den Wirtschaftskreislauf.
Die Wiederaufbereitung der Kunststoffe findet in einem Betrieb in Heidenheim statt, der spezielle Arbeitsplätze für Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung geschaffen hat. Diese Arbeitnehmer werden von Nichtbehinderten qualifiziert, unterstützt und intensiv begleitet. Dies geschieht direkt am Arbeitsplatz und nicht in gesonderten Schulungseinrichtungen. Die Entlohnung erfolgt über Tarifverträge und ermöglicht den Mitarbeitern in der Regel ein selbständiges und unabhängiges Leben.
Kork wird als Flaschenverschluss, Wärmedämmung, Trittdämmung und Fußboden verwendet, findet aber auch Anwendung in Alltagsgegenständen wie z. B. Pinnwänden oder Untersetzer.
Kork ist ein jahrhundertealtes Naturprodukt. Gewonnen wird Kork durch nachhaltige Bewirtschaftung der Korkeichenwälder. Diese wachsen nur in Portugal, Spanien, Italien, Frankreich und Nordafrika. Die Wälder haben sich über die Jahrhunderte zu einer bedeutenden Kulturlandschaft entwickelt, neben der direkten Korkproduktion bieten die Wälder aber auch Weide- und Ackerflächen, Jagdgebiet und Möglichkeiten zur Brennholzgewinnung. Gleichzeitig bedeuten die Wälder Erosionsschutz für den Boden, Erhöhung der Wasserspeicherkapazität sowie durch die Rindenneubildung nach der Korknutzung eine deutlich höhere CO2-Bindung, als bei ungenutzten Korkeichen. Es profitieren auch zahlreiche bedrohte Tiere und Pflanzen von den Korkeichenwäldern. Alleine ca. 13.000 Pflanzenarten sind von Korkeichenwäldern abhängig, viele Zugvögel, darunter Störche und Kraniche, finden hier Rastplätze bzw. Winterquartier.
Für die Produktion von Flaschenkork wird ein Teil der Rinde vom Baum geschält, der Flaschenkork herausgeschnitten und mit dem Verschnittmaterial Granulat hergestellt. Daraus entstehen dann Verbundkorken, Dämmmaterial, Platten, Böden, Schuhe und kleinere Alltagsgegenstände. Da Kork derzeit durch andere Materialien ersetzt wird, geht die Nutzung der Korkeichenwälder zurück, oft werden sie komplett gerodet.
Die Vorteile des Produkts sind sowohl eine gute CO2-Bilanz, als auch die gute Recyclingfähigkeit. Kork wird extra am gemeindlichen Wertstoffhof gesammelt. Die gesammelten Korken werden sortiert und von eventuellen Fremdkörpern befreit. In einer Schreddermaschine werden die Korken zu Granulat verarbeitet, das dann als umweltfreundlicher Wärme- und Schallisolierstoff beim Hausbau verwendet werden kann. Bisher wird leider nur ca. 1/10 des Flaschenkorks recycelt, helfen Sie mit, dass mehr dem Stoffkreislauf zurückgeführt wird. Zum einen finden behinderte Jugendliche und junge Erwachsene bei unserem Entsorger Arbeit, zum anderen unterstützen diverse Recyclingfirmen mit einem Teil des Verkaufserlöses Naturschutzprojekte in den Korkeichenwäldern.
Am Wertstoffhof wurde ein neuer Container für die Sammlung von Flachglas aufgestellt. Das Flachglas wurde bisher im Bauschuttcontainer gesammelt, da aber die Entsorgung von reinem Flachglas günstiger ist als die von gemischtem Bauschutt, können durch einen Flachglascontainer Kosten eingespart werden. Allerdings gilt auch hier, dass nur haushaltsübliche Mengen (max. ein bis zwei Fenstergläser) aus kleineren Umbauten angenommen werden. Achten Sie bei der Entsorgung auf die mögliche Verletzungsgefahr.
Folgendes Glas kann dort gesammelt werden (ohne Rahmen):
Nicht angenommen werden:
Nur sogenanntes "Behälterglas" soll in den Containern gesammelt werden, denn dieses Glas hat einen einheitlichen Schmelzpunkt und kann so in der Glasschmelze zu neuem Glas verarbeitet werden. Zum Behälterglas gehören alle Getränkeflaschen sowie alle Konservengläser (Gemüse-, Obst- und Sauerkonserven, Marmelade, Mayonnaise, Ketchup, Babynahrung) und Glasbehälter aus den Bereichen Pharma, Kosmetik und Parfüm.
Dagegen haben Kochgeschirr aus Glas, Glühlampen, Lampenschirme aus Glas, Spiegelglas, Fensterglas und Kochplatten aus Glas einen höheren Schmelzpunkt als das normale Behälterglas und stören bei der Glasschmelze. Dieses Glas ist auch durch moderne Aufbereitungsanlagen kaum auszusortieren. Ebenso störend wirken sich Keramik und Porzellan auf die Glasschmelze aus.
Nur sogenanntes "Behälterglas" soll in den Containern gesammelt werden, denn dieses Glas hat einen einheitlichen Schmelzpunkt und kann so in der Glasschmelze zu neuem Glas verarbeitet werden. Zum Behälterglas gehören alle Getränkeflaschen sowie alle Konservengläser (Gemüse-, Obst- und Sauerkonserven, Marmelade, Mayonnaise, Ketchup, Babynahrung) und Glasbehälter aus den Bereichen Pharma, Kosmetik und Parfüm.
Metall- oder Kunststoffverschlüsse können nur mit hohem technischen Aufwand aussortiert werden, deshalb ist es besser, das Altglas – soweit möglich – ohne Verschlüsse einzuwerfen. Die Verschlüsse können über den Gelben Sack entsorgt werden.
Beachten Sie bitte die Einwurfzeiten:
werktags 07.00 bis 19.00 Uhr
samstags 07.00 bis 15.00 Uhr
Bei direkter Wohnbebauung bitte die Mittagsruhe von 12.00 bis 15.00 Uhr beachten!
Zusätzlicher Lärm z.B. durch schwungvollen Einwurf von Altglas oder bei An- und Abfahrt mit dem Pkw sollte vermieden werden.
Zum Jahreswechsel wird oftmals das Medizinschränkchen "ausgemistet". Wohin sollen nun die Altmedikamente, deren Haltbarkeitsdatum schon abgelaufen ist? Altmedikamente können kindersicher verpackt zum Restmüll gegeben werden. Am besten geben Sie die Medikamente erst am Leerungstag gut und sicher verpackt (z.B. zugeklebte Plastiktüte) in die Restmülltonne, damit Kinder keinen Zugriff auf die Altmedikamente haben. Sie müssen die Medikamente also nicht extra in Ihre Apotheke bringen, auch von dort kommen die Medikamente in die thermische Entsorgung (Verbrennung). Eine Ausnahme sind FCKW-haltige Spraydosen. Diese bringen Sie bitte zum Giftmobil, ebenso nicht mehr benötigte Fieberthermometer mit Quecksilber.
Der Handy-Boom bringt es leider mit sich, dass immer mehr alte bzw. kaputte Handys im Müll landen. Dies ist aber nicht der richtige Entsorgungsweg. Handys sollten zum Wertstoffhof gebracht werden. Dort wird Elektro- und Elektronikschrott gesammelt, der dann von einer Spezialfirma - teilweise von Hand - zerlegt wird. Der Akku des Handys sollte vorher allerdings entfernt und zum Batterieabfall (z. B. Handel, Giftmobil oder Wertstoffhof) gegeben werden.
Übrigens ist der Handel verpflichtet, Batterien und Akkus, die im Sortiment geführt werden, unentgeltlich zurückzunehmen. D.h. dort wo Handys verkauft werden, können auch Akkus von Handys zurückgegeben werden. Gleiches gilt für die Akkus von z. B. Videokameras, Trockenrasierern, elektrischen Zahnbürsten, Walkmans usw.
Keine Batterie und kein Akku sollte in den Restmüll geworfen werden, da durch die Restmüllverbrennung Nickel, Cadmium und Quecksilber in die Atmosphäre gelangen können.
Warum darf man Leuchtstoffröhren nicht einfach wie Glühbirnen in die Restmülltonne werfen?
Leuchtstoffröhren enthalten im Gegensatz zu Glühbirnen Schadstoffe, deshalb müssen Sie separat entsorgt werden. Bei Entladungslampen, wie Leuchtstoffröhren, ist jedoch die Lichtausbeute gegenüber den Glühlampen um einiges höher, daher wird dieses Leuchtmittel gerne eingesetzt.
Am Ismaninger Wertstoffhof steht für die Sammlung von Leuchtstoffröhren ein extra Behälter zur Verfügung. Sie können die Lampen auch direkt beim Giftmobil (Termine siehe Abfallkalender) abgegeben. Auch Energiesparlampen können dort abgegeben werden, diese enthalten zwar nur sehr geringe Mengen Quecksilber, dennoch sollte dies nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Über spezielle Recyclingverfahren können Reststoffe zurückgewonnen und wiederverwendet werden.
Energiesparlampen sind trotz des Schadstoffgehalts aufgrund ihrer deutlich längeren Lebensdauer und ihrer höheren Lichtausbeute (bis zu fünffach höher) im Vergleich zur herkömmlichen Glühbirne in ihrer Gesamtbilanz ein umweltfreundlicheres Produkt. Dabei sollte beachtet werden, dass zwischen dem Aus- und dem nächsten Einschalten eine Pause von mindestens 2 Minuten entsteht, damit die Lampe wieder ausreichend abgekühlt ist; sonst verkürzt sich die Lebensdauer. Auch lohnt sich ein Einsatz der teuren Energiesparlampe beispielsweise nicht in sehr selten benutzten Räumen (Keller, Gästezimmer).
Glühbirnen werden nicht wiederverwendet, auch enthalten sie keine Schadstoffe. Einer Entsorgung über die Restmülltonne steht daher nichts entgegen.
Eingetrocknete und flüssige Dispersionsfarben können über den Restmüll entsorgt werden, da die Farben bereits seit längerem keine Substanzen mehr beinhalten, die eine Problemabfallsammlung rechtfertigen.
Leere Farbeimer können Sie – wenn eine entsprechende Kennzeichnung auf dem Eimer enthalten ist – über den Gelben Sack entsorgen. Ist der Hersteller nicht an den „Grünen Punkt“ angeschlossen erfolgt eine Pfanderhebung bei Füllmengen über 2 Kilogramm und der Handel ist zur Rücknahme verpflichtet.
Eine Entsorgung flüssiger Dispersionsfarbenreste über das Abwasser, die gemeindlichen Containerstandplätze oder über den Gelben Sack sind unzulässig.